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Smart City Cottbus

Im Rahmen der Digitalen Stadt Cottbus sollen unterschiedliche Möglichkeiten künftiger Entwicklungen für bestimmte Bereiche der Daseinsvorsorge identifiziert werden. Mehr Informationen dazu und weitere Informationen zu gegenwärtigen Smart City Projekten in Cottbus finden Sie unten im City Content.

Smart City Cottbus Blog

Organisationsstruktur

In Cottbus übernimmt ein Chief Information Officer (CIO) wichtige Rollen und Aufgaben im Kontext der Digitalisierung. Dieser agiert als IT-Manager in der Stadtverwaltung, als Koordinator aller Digitalisierungsprojekte innerhalb der Verwaltung sowie als Projektkoordinator »Digitale Stadt Cottbus». In letztgenannter Rolle wird der CIO durch den Referenten für Strukturentwicklung und Digitalisierung unterstützt, der ebenfalls die Rolle des Projektkoordinators in der Digitalstrategie »Digitale Stadt Cottbus» innehat, zudem aber auch als Koordinator beim Oberbürgermeister alle Themen des Strukturwandels sowie als Beauftragter den Breitbandausbau für die Stadt Cottbus verantwortet. Im Rahmen der Digitalstrategie »Digitale Stadt Cottbus» wurden auf Ebene der Handlungsfelder Repräsentanten u.a. aus kommunalen Unternehmen als Koordinatoren und Botschafter ausgewählt, und es erfolgte die Beauftragung eines Wirtschaftsunternehmens als Prozesssteuerer. 

Meilensteine

Die Digitalstrategie der Stadt hat sich aus der Teilnahme am Bitkom-Wettbewerb »Digitale Stadt« heraus entwickelt. Auf Basis aktueller Projekte, Konzepte, Designstudien und Visionen wurde im Jahr 2018 die Agenda »Digitale Stadt Cottbus« entwickelt, die durch Vernetzung aller relevanten Akteure und Bündelung ihrer Ressourcen die Digitalisierungsbestrebungen vorantreiben soll. 

Motivation & Zielsetzung

Zur künftigen Entwicklung für verschiedene Bereiche der Daseinsvorsorge wurden die sieben Handlungsfelder Gesundheit, Mobilität, Energie, Verwaltung, Bildung, Stadtentwicklung (Gesellschaft) und Wirtschaft (Handel) herausgearbeitet. Die Stadt Cottbus hat diese Initiative ergriffen, um die Chancen der Digitalisierung nicht verstreichen zu lassen, sondern alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Digitalisierung als Katalysator für eine positive Entwicklung des strukturellen Wandels zu nutzen. Neben der physischen Infrastruktur wird Wert darauf gelegt, die Menschen, insbesondere ihre Einstellungen und Fähigkeiten, fit für die digitale Zukunft zu machen. Zudem soll es nicht um strenge Wissenschaftlichkeit und Bearbeitungstiefe im Detail gehen, sondern vielmehr um eine möglichst große Bandbreite denkbarer Positionen und Perspektiven für eine digitale Stadt von morgen. Digitale Entwicklungen sollen für viele Lebensbereiche aufgezeigt werden, um Interessierte, Akteure und Entscheider aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft für einen offenen, aber auch kritischen Umgang mit diesem komplexen Thema der Digitalisierung zu begeistern.

Stakeholder & Beteiligung

Ausgehend von den Abstimmungsprozessen zum Bitkom-Wettbewerb und den Folgeaktivitäten (Workshops, diverse Abstimmungen) wurde von der Verwaltung die Strategie »»Digitale Stadt Cottbus« erarbeitet, und es erfolgte eine Einbindung aller relevanten Akteure aus der Zivilgesellschaft, aus Wirtschaft und Wissenschaft in den Handlungsfeldern. Von der Digitalstrategie sollen alle Altersgruppen profitieren. In Cottbus werden derzeit geeignete (Online-) Angebote zur aktiven Bürgerbeteiligung geschaffen, welche allen Beteiligten die Möglichkeit bieten, ihre Vorstellungen, Wünsche und Interessen vorzutragen. Bürgerbeteiligung gilt als ein wichtiger Bestandteil der Digitalstrategie, der neben einer Modernisierung administrativer Strukturen und der Verbesserung öffentlicher Leistungen auch eine Wiederbelebung lokaler oder regionaler Gemeinschaften sowie eine Stärkung demokratischer Prinzipien zum Ziel hat. 

Chancen & Herausforderungen  

Aus Sicht der Stadt Cottbus wird von allen Seiten die Entwicklung neuer Technologien und Industrieprodukte gefordert. Derartige Investitionen werden durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte erst ermöglicht. Dabei kommt Fördermitteln eine besondere Bedeutung zu. Die Nutzung der öffentlichen Fördertöpfe auf EU-, Bundes- und Länderebene ist für die Digitalisierungsbestrebungen von Kommunen mit hoher Fördermitteladministration verbunden. Ein kompetentes Expertenteam im Bereich der Fördermittelberatung ist in den eigenen Reihen nicht immer vorhanden und muss ggf. durch externe Unterstützung ergänzt werden.  Für die Orchestrierung der vielschichtigen Themen innerhalb der Daseinsvorsorge bedarf es daher einer sachlichen, organisatorischen und personalen Koordination. Die organisatorischen Aufgaben umfassen die Bestimmung des Ablaufs der Strategieimplementierung sowie die prozessuale Gestaltung entsprechender Rahmenbedingungen für die Projektinitiativen. 

Kommunikation & Netzwerke

Cottbus arbeitet derzeit an der Webseite »Digitale Stadt Cottbus«, die als Informations-und Kommunikationsplattform dienen soll. Dort sollen Interessierte in verschiedenen, zeitlich begrenzten OnlineAngeboten ihre Standpunkte und Meinungen zu unterschiedlichen Aspekten der »Digitalen Stadt Cottbus» einbringen können. Zum anderen sollen Projekte wie auch Wettbewerbe vorgestellt bzw. angekündigt werden. Als Netzwerkpartner der »Digitalen Stadt Cottbus» werden sowohl die Bildungsanbieter jeglicher Richtung und Ausprägung mit einbezogen als auch weitere staatliche und private Akteure, die die digitale Kompetenzentwicklung in der Cottbusser Bürgerschaft fördern können. Auf der Ebene der Handlungsfelder der Digitalstrategie stehen die Koordinatoren in regelmäßigem Austausch durch formelle als auch in informelle Formate. Insbesondere findet quartalsweise ein Treffen aller Handlungsfeldkoordinatoren statt, bei dem die handlungsfeldübergreifenden Möglichkeiten zu Kooperationen und Partnerschaften organisiert werden. Das übergeordnete Netzwerk der Koordinatoren ist hierbei von besonderer Bedeutung, da wichtige Entscheidungsträger aus allen Bereichen der Stadt zusammenarbeiten. 

Wettbewerbe & Förderprogramme

Die Stadt Cottbus wurde zum Modellprojekt Smart Cities vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ausgewählt und war Bewerber im Bitkom-Wettbewerb »Digitale Stadt«. 

Projektbeispiele: 

  • Rathaus-Online und Digitalisierung der Verwaltung (Verwaltung):

    Diese Projektinitiative gibt die Richtung der Stadtverwaltung für die kommenden Jahre vor. Die Herausforderungen, auch in Zukunft ein leistungsfähiges und attraktives IT-Angebot bereitzustellen und damit auch die Grundlagen für dessen Finanzierung durch die Stadtverwaltung sicherzustellen, werden maßgeblich von der Digitalisierung beeinflusst. 

  • Handyparken »Park and Joy» (Mobilität):

    Voraussichtlich ab April 2019 wird in Cottbus die Möglichkeit des Handyparkens an allen bewirtschafteten Parkplätzen der Stadt angeboten. Dies ist Voraussetzung für die Umsetzung der App »Park and Joy». Hierzu werden aktuell die entsprechenden Voraussetzungen (Abstimmung zur Sensorik, Einbau etc.) für den Start im 2. Halbjahr 2019 geschaffen.

  • Digital Skills – Lernen in Regionalen Netzwerken (Bildung):

    Die Strategie impliziert einen breit angelegten Ansatz in Hinblick auf die Bildungskette. Folglich werden Angebote für alle Bereiche der Bildungskette, von der frühkindlichen Bildung über die schulische Bildung bis zur Erwachsenenbildung, generiert. Ein Schwerpunkt der Angebote soll auf dem schulischen und hochschulischen Bereich liegen, da das Netzwerk hier den größten Handlungs- und Sensibilisierungsbedarf für die Kommune Cottbus sieht. Weiterhin soll durch geeignete Maßnahmen der Ausbau bzw. Aufbau von Kooperationen zwischen den Bildungsbereichen gefördert werden, um Synergien zu erzielen.

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Die Interaktive Karte: Smart City Atlas - Landkarte Deutschland

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Image Source: Stock-Fotografie-ID:174807283, Credit querbeet; Stock-Fotografie-ID:481899429, Credit querbeet

Smart City Atlas by Bitkom

Geschrieben von Smart City Atlas by Bitkom

Die hier dargestellten Inhalte stammen aus der Studie "Smart City Atlas - Die kommunale digitale Transformation in Deutschland". Die Studie wurde in Kooperation zwischen Bitkom und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) sowie den folgenden 13 Partnern erstellt: bee smart city GmbH, Capgemini Deutschland GmbH, Dell EMC (Dell GmbH), Deutsche Telekom AG, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Esri Deutschland GmbH, FIWARE Foundation e.V., Fujitsu Technology Solutions GmbH, Hewlett-Packard Enterprise, MasterCard Europe SA, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Robert Bosch GmbH, Stadtwerke München GmbH.

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